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Hilite SCR-System

Um Benzinverbrauch, NOx, CO und Partikelemissionen auch im Hinblick auf die zukünftigen, noch strengeren Anforderungen der Abgasgrenzwerte in USA, Europa und Japan für schwere LKW zu erfüllen, müssen die Hersteller Abgasreinigungssysteme einsetzen.

Hydraulik-Ring entwickelt und fertigt in Serie seit vielen Jahren Dosiersysteme und Komponenten für Abgasreinigungssysteme, die nach dem SCR-Prinzip arbeiten.

Komponenten von Hydraulik-Ring sind seit Jahren im Serieneinsatz erprobt.

Die Anforderungen an Dosiersysteme in Bezug auf Baugröße, Dosiergenauigkeit und Kosten, steigen immer weiter.

Mit Hilite / Hydraulik-Ring haben Sie einen Partner der Ihnen auch für diese Anforderungen innovative Lösungen bietet.

Emissionsgrenzwerte

Der Strassenverkehr ist zu einem erheblichen Anteil Mitverursacher des weltweiten Klimawandels. Besonders die schweren Nutzfahrzeuge verursachen über 50% der Partikel- und Stickoxidemissionen im Strassenverkehr.

Speziell Dieselmotoren emittieren acht bis zehn mal mehr Stickoxide als Benzinmotoren und obwohl sie im Schnitt 20-25% weniger durstig sind und damit weniger CO2 (-11%) ausstoßen, hebt sich dieser positive Effekt durch den Ausstoß an Feinstaub (Ruß) sowie Stickoxiden (NOx) wieder auf. Darauf haben die Gesetzgeber in den letzten Jahren reagiert und die Emissionsgrenzwerte insbesondere für dieselbetriebene Fahrzeuge verschärft.


Prozentualer Anteiler von PM und NOx Emissionen schwerer Nutzfahrzeuge

Fahrplan der Emissionsgrenzwerte

Nox - PM Zielkonflikt

Zielkonflikt Diagramm

Durch innermotorische Maßnahmen lassen sich Kraftsoffverbrauch und Partikel reduzieren, dann aber steigt der Anteil der Stickoxide. Den Diesel sauber zu bekommen, ist ab Euro 5, nur durch eine Abgasnachbehandlung möglich. Bei der Abgasnachbehandlung werden Feinstaub und NOx reduziert.

Wenn im umgekehrten Fall die NOx Emissionen durch innermotorische Maßnahmen gesenkt werden z.B. durch EGR (Abgasrückführung) was ein Abkühlen der Verbrennungstemperatur bewirkt, steigt der Anteil der Partikel sowie der Kraftstoffverbrauch.

Mit dem SCR-System wurde dieser Zielkonflikt so gelöst, daß trotz Senkung von PM und NOx auch der Kraftstoffverbrauch sinkt.

Chemische Vorgänge beim SCR-System

Chemische Vorgänge

Beim SCR-Verfahren (Selektive Katalytische Reduktion) reagiert Ammoniak, in einem speziellen SCR-Katalysator, bei entsprechender Temperatur, mit den Stickoxiden im Abgas.

Da Ammoniak in reiner Form ein gefährlicher Stoff ist, wird beim SCR-Verfahren eine 32,5 %ige wässrige Harnstofflösung (AdBlue®) vor dem SCR-Katalysator in den Abgasstrang eingespritzt. Durch eine Hydrolysereaktion wird der Ammoniak freigesetzt und kann im SCR-Katalysator mit den Stickoxiden reagieren. Die Hydrolyse ist die Spaltung einer chemischen Verbindung durch Reaktion mit Wasser. Dabei wird ein Wasserstoffatom an das eine „Spaltstück“ abgegeben, der verbleibende Hydroxylrest an das andere Spaltstück gebunden.

Die Menge des eingespritzten Harnstoffs ist von der motorischen Stickoxidemission und damit von der momentanen Drehzahl und dem Drehmoment des Motors abhängig, deshalb ist es nötig, diesen Einspritzvorgang genau zu steuern.

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Aktuelles Datum:

31.07.10 15:54:58 (UTC+1)

Was ist SCR?

Mit SCR bezeichnet man die Technik der selektiven katalytischen Reduktion (selective catalytic reduction) von Stickoxiden in Abgasen von Motoren. Dabei werden die Stickoxide (NO, NO2) zu Wasser (H2O) und Stickstoff (N2) reduziert.

Leider gibt es für diesen Archivzeitraum keine übersetzten Einträge.


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